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Philippinen, Negros, Silay-Patag, 1996


Auf der Suche nach der Kleinlibelle Risiocnemis rolandmuelleri


Damit der Leser die Teilnehmer der kleinen Expedition kennen lernen kann, seien sie hier kurz vorgestellt:

Roland Müller
Spezialist für philippinische Odonata (Libellen) und Organisator der Expedition, St.Gallen, Schweiz
Begleitet von meiner Frau, Anna-Maija Müller

Dr. Wolfram Mey
Naturwissenschafter und Spezialist für Trichopteren (Köcherfliegen) und Microlepidopteren (Kleinschmetterlinge)
Humboldt-Universität Berlin

Ernst Hauser
Servicetechniker, Naturfreund und Hobbyfotograf
Herisau, Schweiz

Adrian Gorostiza
Ornithologe, Freund und Guide
Metro Manila

Alex Buenafe
Insektenspezialist und Guide
Bacolod, Negros



Auszüge aus dem Feldtagebuch von Roland Müller
Alle Fotos von Roland Müller, soweit nicht anders erwähnt.


Wenn Sie die kleinen Bilder anklicken,
sehen Sie eine Vergrösserung der Bilder mit der erklärenden Legende.



Schon lange hatte ich sie im Programm, die Reise zur Zuckerinsel Negros
in den Westvisayas. Mein Ziel ist, einige endemische Libellen fotografisch zu dokumentieren und die Kenntnis über die Verbreitung der Libellen (Odonata) dieser Insel der Westvisayas zu erweitern. Ein ganz wichtiger Punkt ist vor allem die Beobachtung und das Fotografieren der nach mir benannten Libellenart Risiocnemis rolandmuelleri Hämäläinen, 1991.



Sonntag, 19. Mai

Nach langen und intensiven Vorbereitungen ist es endlich soweit. Um 15 20 Uhr hebt das Flugzeug vom Manila Domestic Airport ab und nach einem wie immer eindrucksvollen Flug über die philippinische Inselwelt landen wir pünktlich um 16 25 Uhr in Bacolod auf Negros. Alex erwartet uns bereits. Er hat einen Jeepney reserviert, der uns und unser umfangreiches Gepäck zu seinem Haus fährt. Daselbst werden wir herzlich von seiner Frau Lilibeth und den beiden Buben empfangen. Alex lädt uns zu einem Spaziergang durch Reis- und Zuckerrohrfelder in der Umgebung des kleinen Dorfes nördlich von Bacolod. Von hier aus geniesst man einen guten Ausblick auf die grosse Vulkankette mit dem Mt Canlaon und dem Mt Mandalingan.

In der Zwischenzeit bereitet Lilibeth ein feudales Dinner für uns. Immer wieder bewundere ich die Kochkunst dieser einfachen Leute auf den Philippinen! – Das köstlich mundende Essen wird mit einem Verdauungsspaziergang und mit einem kühlen Bierchen (oder waren es zwei?) in einem kleinen, einfachen Restaurant abgerundet. Darin nagen einige Männer an den Knochen eines gebratenen Hundes. Da Gastfreundschaft das oberste Gebot der Philippinos ist, werden wir freundlich zum Mitschmaus eingeladen. Alex erklärt seinen Bekannten, unsere Wänste seien überfüllt und könnten keine Zufuhr von Hundebraten mehr aufnehmen. So ist es für uns ein Leichtes, das Angebot diskret, aber unmissverständlich auszuschlagen. Wer Besseres intus hat, kann leicht auf das „Gute“ verzichten.

Wohlausgeruht nach erquickendem Schlaf beladen wir den von Alex organisierten Pickup. Um 07 15 Uhr geht es ab nach Silay. Beim Mayor der Municipality erhalten wir die Bewilligung, oben in den Bergen beim Barrio (Barrio = kleines Dorf) Patak unsere Zelte aufzustellen, zu fotografieren und in bescheidenem Umfang auch Libellen und Nachtfalter zu sammeln. Auf dem Markt des Kleinstädtchens Silay besorgen wir Lebensmittel für ein paar Tage, denn im kleinen Barrio sind die Einkaufsmöglichkeiten beschränkt. Um 11 00 Uhr erreichen wir Patak, etwa 760 Meter über Meer. Das Gebäude, in dem wir einquartiert werden, sieht von aussen noch ganz nett aus. Es ist ein altes, ausgedientes Spital, in dem einige Räume noch intakt, aber spartanisch kahl und mit einfachen Holzpritschen möbiliert sind. Innen ist der grösste Teil des Gebäudes völlig verwahrlost. Meine Frau und ich, Ernst und unsere beiden philippinischen Freunde beziehen die Holzpritschensalons und richten uns häuslich ein, so gut es eben geht. Wolfram zieht es vor, in seinem Zelt zu übernachten, das er auf einer kleinen Wiese ausserhalb des Spitals aufgestellt hat.

Patak ist ein kleines Barrio am Fuss des Mt Mandalagan. Das kleine Dörfchen erhoffte sich vom grossen Nationalpark, der hier ausgeschieden wurde, einen touristischen Aufschwung. Es wurde Geld in die Infrastruktur investiert, aber am völlig falschen Ort. Sinnlos bauten die „Tourismusfachleute“ von Patag neue WC Anlagen. Wie das Bild zeigt, wurden einige Reihen von neuen Toiletten mit Ablaufkanal in die Landschaft gestellt. Hygiene und Sauberkeit, dachten sie, sei erstes Gebot, damit sich die Reisenden wohlfühlen. Das Touristenwunder hat sich leider nicht eingestellt. Heute stehen die WC’s in der offenen Landschaft, planlos in Reihen einbetoniert, teilweise bereits überwuchert von Dorngestrüpp und Buschwerk. Auch eine Art Kunst!

Der erste Erkundungsgang führt uns zum Pulang Tubig River (pulang = rot, tubig = Wasser) bis zum gleichnamigen Wasserfall. Der Name sei im zweiten Weltkrieg entstanden, erzählen mir die Einheimischen. Oberhalb des Wasserfalls kämpften die Soldaten der amerikanisch/philippinischen Armee gegen die Japaner. Es gab ein fürchterliches Gemetzel bei dem soviel Blut geflossen sei, dass Fluss und Wasserfall blutrot gefärbt wurde.


Zum Fotografieren bleibt wenig Zeit; ausserdem liegt die Schlucht bereits im tiefen Waldschatten. Nach einigem Suchen entdecke ich auch Risiocnemis rolandmuelleri. Da diese Kleinlibelle nur im dichten Ufergestrüpp fliegt, ist es bereits zu dunkel, um Bilder zu knipsen. Dafür geniessen wir das Baden im tiefen Pool des Wasserfalles und das Picknick unter freiem Himmel schmeckt köstlich


Gegen 19 00 Uhr stellen wir die Leuchteinrichtung vor dem Hospital auf. Eine Quecksilberdampflampe wird an Stäben aufgehängt Etwa 70 cm dahinter wird dann ein weisses Tuch in der Grösse von 2 x 3,5 Meter aufgespannt. Die elektrische Energie liefert ein 300 Watt Honda-Generator. Die weisse Leinwand strahlt das Licht auf die umliegende Vegetation und zieht viele nachtaktive Insekten an. Der Erfolg bleibt allerdings bescheiden, denn die nähere Umgebung besteht aus Sekundärwald und –busch. Ausserdem beeinträchtigt Wind den Anflug. Um 21 00 Uhr brechen wir die Übung ab. Müde und abgespannt versuchen wir auf den harten Holzpritschen Schlaf zu finden. Ich träume von den kuscheligen Matratzen zuhause. Am Morgen schmerzen alle Knochen und man überlegt sich, warum man diese spartanische Forschungsreise nicht mit dem lockenden Meeresstrand tauscht. Aber in zwei, drei Tagen werden wir uns an die harte Unterlage gewöhnt haben – der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier. Die romantische Morgenstimmung, der prächtige Ausblick und der verlockende Urwald entschädigt für die Strapazen.




Dienstag, 21. Mai

Wolfram, Ernst, Alex, die Träger und der vom Amt obligatorisch verordnete ortskundige Guide sind schon frühmorgens gestartet. Sie wollen hinauf zum Mt Mandalagan, das heisst zum Bergsee Lake Danao, der in einem tropisch feuchten Mooswald eingebettet ist. Sie wollen eine Nacht campieren und dort oben die Insektenwelt studieren.







Wir, das sind Anna-Maija, Adrian und ich wandern mit unserer ortsansässigen Führerin nochmals zum Pulang Tubig River. Vom Dorf aus führt der Weg etwa eine halbe Stunde weit durch kultiviertes Gelände, durchsetzt mit kleinen Reis-und Gemüsefeldern, Sekundärbusch und Trockenwiesen, bevor man die von herrlichem Urwald umsäumte Schlucht des Pulang Tubig erreicht. Ein steiler, glitschiger Pfad führt hinunter ins tiefe Bachtal. Wir folgen dem Flusslauf hinauf über Steine und Furten, überqueren ihn einige Male über umgestürzte Baumstämme oder von Stein zu Stein springend. Nach etwa 1½ Stunden erreichen wir den imposanten Wasserfall, der über eine Felswand in einen tiefen Pool stürzt. Da ist ein kühles Bad gerade das Richtige, um sich von der anstrengenden Kletter- und Rutschpartie zu erholen. Jetzt habe ich genügend Zeit, um nach Libellen zu suchen. Nach einigen Kletterübungen, oft bis zu den Hüften im steinigen Bachtal, finde ich denn auch die ersten Biotope, wo Risiocnemis rolandmuelleri recht häufig fliegt. Es sind dies kleinere mäandrierende Seitenbäche, die dichter Urwald überdacht und deren Ufer mit Farnen und Gras bewachsen sind. Die Tiere sitzen an Blättern oder an bemoosten Steinen und Baumstrünken, meist etwa 20 bis 50 cm über dem Waldboden, nie an der Sonne, sondern stets im fast nachtdunklen Waldschatten. Gar nicht so einfach, diese fast schwarzen schlanken Wasserjungfern zu entdecken. Noch schwieriger ist das Unterfangen, sie zu fotografieren. Ohne Blitzgerät ist nichts zu machen und das Fokussieren im Dunkel ist nicht einfach. Die Tiere sind äusserst scheu und fliehen bei der geringsten Störung ins Gestrüpp. Meist sitzen die Tiere für den Fotografen nicht ideal oder Blätter und Gräser beeinträchtigen die Sicht. Der Schweiss rinnt in Strömen ? bei 34 Grad Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit! Endlich, nach bald 2 Stunden habe ich die ersten Bilder im Kasten.




Gemeinsam im gleichen Biotop mit Risiocnemis. rolandmuelleri fliegt noch eine Drepanosticta spec., die der ersteren verblüffend ähnlich sieht, aber in eine andere Familie gehört. Grösse und Färbung stimmen fast überein, aber die Augen sind anders gefärbt. Auch gibt es noch andere morphologisch-anatomische Unterschiede, die man aber nur mit der Lupe erkennen kann.
Anfangs sind sie schwer zu finden. Wenn man das für beide Arten typische Biotop kennt, merkt man aber, dass beide Arten sehr häufig sind. Ausser diesen beiden speziellen Arten ist die Schlucht relativ artenarm. Weitere beobachtete Odonata:




Cyrano unicolor (Hagen in Selys, 1869)

Rhinocypha colorata (Hagen in Selys, 1869)

Neurobasis luzonensis subpicta Hämäläinen 1990

Heteronaias heterodoxa (Selys, 1878)

Neurothemis ramburii (Brauer, 1866)

Mittwoch, 22. Mai

Auch heute ist der Pulang Tubig unser erstes Ziel um nochmals einige Aufnahmen zu machen – sicher ist sicher. Um zirka viertel nach elf Uhr wandern wir zum Malisbog River, oberhalb Patak. Dort befindet sich ein kleiner Staudamm. Das Wasser dient der Bewässerung der Reis-und Gemüsefelder. Der kleine Weiher ist wieder bestens geeignet, um sich nach dem harten Aufstieg im 21 Grad kühlen Wasser zu erfrischen. Ein kleines Babeque rundet den kurzen Aufenthalt ab. Anschliessend besuchen wir den Dumalabdab Wasserfall am Cuyong River. Glasklares und reines Trinkwasser stürzt über eine Felswand und donnert in einer tiefen Schlucht zu Tal, bedeckt mit zum Teil riesigen Steinen und umsäumt von grossen Baumfarnen. Auch hier finden wir die beiden früher erwähnten Arten häufig. Die recht auffällige Heteronaias heterodoxa fliegt hier häufig, einige Rhinocypha colorata und Cyrano unicolor nur auf sonnenbeschienen Lichtungen am Fluss.

Reich an Eindrücken sind gegen Abend auch unsere Kollegen wieder zurück und schwärmen von der wunderbaren Landschaft um den Lake Danao. Der Aufstieg allerdings sei hart und mühsam gewesen.



Donnerstag, 23. Mai

07 00 Uhr, Abmarsch zum Malisbog River Dam. Der Aufstieg ist steil und die Sonne steht bereits hoch, keine Bäume spenden Schatten am Wegesrand. Endlich geht es dann auf dem mit Bäumen überdachten Waldpfad in die Schlucht. Über einem kleinen Rinnsal mit sauberem Wasser entdecke ich auf einem Blatt einen Frosch aus der Gattung Platymantis, vor sich ein kleines Eigelege. Das Tier wird seinen Laich bewachen und ihn vor dem Austrocknen beschützen, bis die kleinen Kaulquappen ins Wasser fallen und sich darin selbständig entwickeln.

Der kleine Stauweiher wird von zahlreichen kleineren und grösseren Bächen gespiesen, die mit Urwald überdacht sind. Einige dieser Bäche sind steil und mit grossen Stein übersät. Die Kletterei ist deshalb mühsam, die nassen Steine sind glitschig, wie von Eis überzogen. Interessant die Entdeckung einer Ansammlung von Kleinschmetterlingen der Gattung Strepsinoma, Familie der Nymphulidae, unter einem Blatt: seine Raupen entwickeln sich im Wasser. Die zierlichen Falter verbringen den Tag in einer kleinen Kolonie. Ich hoffe nur, dass die Aufnahmen gelingen mögen – so eine Gelegenheit hat man nicht alle Tage!

Der Platz beim Staudamm eignet sich sicherlich auch für den „Lichtfang“. Also schleppen wir gegen Abend Generator und Leuchteinrichtung zum 850 Meter über Meer gelegenen Damm. Der Anflug ist recht ansehnlich. Vor allem fliegen viele Trichopteren und Kleinschmetterlinge ans Leuchttuch. Auch einige interessante Käfer können wir registrieren. Der Himmel ist leider sternenklar, was den Anflug der nachtaktiven Insekten erfahrungsgemäss beeinträchtigt und zudem setzt um etwa 20 00 Uhr ein starker und kühler Fallwind ein. Sofort geht der Anflug zurück. Wir räumen gegen 22 00 das Feld und tasten uns im Dunkeln zum Hospital zurück.


Freitag, 24. Mai

Tagwache um 06 00 Uhr. Nach dem Frühstück geht es ans Einpacken von Jagdbeute und Gepäck. Um 10 00 holt uns Alex’ Freund mit dem Pickup ab und um 12 30 sind wir wieder im Haus von Buenafe’s.

Alex führt uns am Nachmittag in ein prächtiges Schwimmbad in einem Park, mit grossem Bassin und einem sauberen Restaurant. Der Eintritt kostet 40 Piso pro Person, nicht wenig für die Allgemeinheit, ein Baderesort für die wohlhabende Mittel- und Oberschicht! Dafür ist alles sehr gepflegt und sauber.


Samstag, 25. Mai

Tagwache 03 00 Uhr! Per Jeepney fahren wir zum Bacolod Airport. Nach problemlosem Check-in verlassen wir pünktlich um 05 40 die Insel Negros. Vom Flugzeug aus überblicken wir nochmals die imposante Vulkankette mit Mt Canlaon und Mt Mandalagan und landen 06 10 im Cebu International Airport. Die Weiterreise nach Tandag in der Provinz Surigao del Sur auf der Insel Mindanao erfolgt um 09 00 Uhr.


Dank:

Als erstes gilt mein Dank an meine Frau, die die Strapazen auf sich genommen hat und meinen Neigungen und Hobbies so viel Verständnis entgegenbringt. Ein grosser Dank geht an meine Freund und ehemaligem Arbeitskollegen Markus Kaiser für die aufwendigen Korrekturarbeiten an meinen Manuskripten. Würden sich die rot angestrichenen Fehler in Körner verwandeln, alle Hofhühner täten sich darüber freuen. Herzlichen Dank auch meinen Begleitern für die Hilfsbereitschaft und Kollegialität während der Reise.



Literatur:
Reisen:
Gaulke, Maren; Naturreiseführer PHILIPPINEN
Natur und Tier - Verlag GmbH, Münster 2001
Ein sehr nützlicher Reiseführer (
mit vielen Bildern von Roland Müller) für diejenigen, die sich mehr für die Natur der Philippinen interessieren als für Jubel, Trubel, Heiterkeit und

Jens Peters; Das Original Philippinen Reise-Handbuch
Jens Peters Publikationen, Bremen (nach der neusten Auflage fragen)

Libellen:

Hämäläinen, Matti; Contribution to the Taxonomy of the Philippine Damselfly Neurobasis luzoniensis Selys, with the Description of a new Subspecies (Zygoptera: Calopterygidae)
Results of the Roland Müller Zoological Expeditions to the Philippines, No. 5
Odonatologica 19(3): 275-281, 1990
Über eine neue Libellen-Unterart von Negros)

Hämäläinen, Matti; The Philippine Genus Risiocnemis Cowley (Zygoptera: Platycnemididae). 1. Subgenus Risiocnemis
Results of the Roland Müller Zoological Expeditions to the Philippines, No. 7

H
ämäläinen, Matti/Müller, Roland;Synopsis of the Philippine Odonata, with Lists of Species recordet from forty Islands
(Results of the Roland Müller Zoological Expeditions to the Philippines, No. 14)
Odonatologica 26(3): 249-315; 1997

Gassmann, Dirk/Hämäläinen, Matti; A Revision of the Philippine Subgenus Risiocnemis (Igneocnemis) Hämäläinen
(Odonata: Platycnemididae)
(Results of the Roland Müller Zoological Expeditions to the Philippines, No. 17)
Tijdschrift voor Entomologie, Vol. 145, 213-266; 2002

Käfer:
Cassola, Fabio; Studies on Tiger Beetles. CII. The Cicindelidae collected by Roland A. Müller in the Philippine Islands, with description of three new species (Coleoptera: Cicindelidae)
Results of the Roland Müller Zoological Expeditions to the Philippines, No. 16
Zool. Med. Leiden 73 (2000)


Fortsetzung: Tandag 1996


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